Wie man Pastinakenkerne anbaut

Pastinaken sind langsam keimende Wurzelgemüse, die am besten direkt ins Freiland gesät werden, da sie aufgrund ihrer langen Pfahlwurzeln schlecht umgepflanzt werden können.

Wann aussäen

Pastinakensamen werden am besten von März bis Mai direkt ins Freiland gesät. Sie keimen am besten in kühlem Boden bei Temperaturen zwischen 8–18°C.

Bodenvorbereitung

Wählen Sie einen sonnigen, offenen Standort mit tiefem, steinfreiem, gut durchlässigem Boden. Lockern Sie den Boden auf mindestens 30 cm Tiefe und entfernen Sie alle Steine oder Klumpen, um Gabelwurzeln zu vermeiden. Vermeiden Sie frisch gedüngten Boden.

Aussaatmethode

Säen Sie die Samen etwa 1,5–2 cm tief in Reihen aus. Lassen Sie etwa 3–5 cm Abstand zwischen den Samen und 30–40 cm Abstand zwischen den Reihen. Vorsichtig wässern und den Boden während der Keimung konstant feucht halten.

Keimung & Ausdünnen

Die Keimlinge können 14–28 Tage zum Auflaufen brauchen, seien Sie also geduldig. Sobald die Sämlinge etwa 5–7 cm hoch sind, lichten Sie sie auf 8–10 cm Abstand aus, um eine gute Wurzelentwicklung zu ermöglichen.

Bewässerung & Pflege

Während Trockenperioden regelmäßig gießen, besonders in den ersten zwei Monaten. Halten Sie den Bereich unkrautfrei, um Konkurrenz zu reduzieren. Pastinaken wachsen anfangs langsam, beschleunigen aber ihr Wachstum im Laufe der Saison.

Ernte

Pastinaken erreichen typischerweise in 120–150 Tagen die Reife. Sie können ab Herbst geerntet werden und werden nach leichtem Frost sogar süßer.

Zusätzliche Tipps

  • Markieren Sie Reihen mit schnell keimenden Radieschensamen, um die Pflanzlinien besser zu erkennen.
  • Leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken.
  • Gute Nachbarpflanzen sind Zwiebeln, Erbsen und Radieschen. Vermeiden Sie die Pflanzung in der Nähe von Karotten oder Sellerie.
  • Vorsichtig mit einer Gabel ernten, um das Abbrechen der langen Wurzeln zu vermeiden.

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